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Wie gesund ist der Granatapfel?
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Fruchtiger Health-Booster

Wie gesund ist der Granatapfel?

Zusammenfassung Granatäpfel sind reich an Vitamin C, K, Folsäure und Kalium. Sie enthalten Ballaststoffe und starke Antioxidantien wie Punicalagine und Anthocyane. Diese Stoffe unterstützen dabei, oxidativen Stress zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Ein halber bis zu einem ganzen Granatapfel pro Tag ist unbedenklich, ebenso wie 200 ml Saft. Granatäpfel können das Herz-Kreislauf-System unterstützen und entzündlichen Prozessen entgegenwirken. Sie verbessern auch das Hautbild. Schwangere können sie in normalen Mengen genießen, sollten aber bei Extrakten vorsichtig sein. Granatäpfel passen gut zu Salaten, Nüssen und Getreide.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Er wird vor allem im Mittelmeerraum angebaut und manchmal auch als „Paradiesapfel“ bezeichnet. Ursprünglich stammt das Superfood aus Persien. Welche Nährstoffe enthält der Granatapfel und hat es Vorteile für die Gesundheit, ihn regelmäßig in den Speiseplan zu integrieren? Wir klären mit einer Ernährungsberaterin die wichtigsten Fragen zur roten Frucht.

Christina Dengg ist Ernährungswissenschaftlerin sowie Ernährungsberaterin und spricht auch in ihrem Podcast über Ernährung. ACTIVE BEAUTY hat sie die wichtigsten Fragen zum Thema Granatapfel beantwortet.

1. Frau Dengg, welche gesunden Nährstoffe enthalten Granatäpfel?

Granatäpfel enthalten eine Vielzahl gesundheitsförderlicher Stoffe. Besonders hervorzuheben sind Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Kalium. Außerdem liefern sie Ballaststoffe und eine große Menge sekundärer Pflanzenstoffe, darunter Punicalagine und Anthocyane, die zu den stärksten natürlichen Antioxidantien zählen.

2. Was bewirkt Granatapfel im Körper?

Die Polyphenole des Granatapfels können oxidativen Stress reduzieren und entzündlichen Prozessen entgegenwirken. Dadurch wird die Gefäßfunktion sowie die normale Funktion des Immunsystems unterstützt und die Zellen werden vor oxidativen Schäden geschützt. Viele dieser positiven Effekte hängen mit der außergewöhnlich hohen antioxidativen Kapazität zusammen.

3. Wie viele Granatapfelkerne darf man pro Tag essen?

Eine Menge von etwa einem halben bis einem ganzen Granatapfel – das entspricht rund 100 bis 150 g Kerne – lässt sich problemlos in eine ausgewogene Ernährung integrieren und gilt als unbedenklich. Diese Menge dient als praktische Orientierung, da größere Mengen zwar nicht schädlich sind, bei empfindlichen Personen aber durch Säure, Fruchtzucker und Ballaststoffe schneller zu Verdauungsbeschwerden führen können. Außerdem könnten sie sonst andere Obstsorten im Speiseplan verdrängen.

4. Wie viel Granatapfelsaft sollte man pro Tag trinken?

Granatapfelsaft ist deutlich konzentrierter als die Kerne. Etwa 200 ml pro Tag gelten als praktikable Obergrenze, vor allem wegen des natürlichen Fruchtzuckers. Ideal ist es, den Saft zu den Mahlzeiten zu trinken oder ihn mit Wasser zu verdünnen.

5. Bei welchen Krankheiten kann Granatapfel unterstützend wirken?

Granatapfel ersetzt keine medizinische Therapie, kann aber begleitend eingesetzt werden. Studien zeigen positive Effekte auf die Gefäßfunktion, sodass das Herz-Kreislauf-System profitieren kann. Auch bei metabolischen Risikofaktoren, etwa im Rahmen eines Prädiabetes, gibt es Hinweise auf eine verbesserte Insulinempfindlichkeit. Außerdem kann der Granatapfel bei entzündlichen Prozessen einen Beitrag leisten.

Erfahren Sie hier mehr über antientzündliche Ernährung.

6. Hat der Verzehr von Granatäpfeln einen positiven Einfluss auf das Hautbild?

Ja, er kann sich positiv auf das Hautbild auswirken. Die darin enthaltenen Antioxidantien schützen Kollagenstrukturen, mindern die oxidative Hautalterung und fördern eine stabile Hautbarriere.

7. Wann sollte man keine Granatäpfel essen?

Granatäpfel sind für die meisten Menschen sehr gut verträglich. In seltenen Fällen ist jedoch Vorsicht geboten, etwa bei bestimmten Medikamenten, die über das Enzym CYP3A4 abgebaut werden. Hier sind theoretisch Wechselwirkungen möglich. Menschen mit Allergien gegen Granatäpfel sollten diese selbstverständlich meiden. Bei starkem Durchfall kann die Säure unangenehm sein.

8. Welche Teile des Granatapfels darf man nicht essen?

Essbar sind ausschließlich die roten, saftigen Kerne mit Fruchtfleisch. Die Schale und die weißen Innenhäute eignen sich nicht zum Verzehr und können bitter und schwer verdaulich sein.

9. Welche Wirkung hat Granatapfel auf den Darm? Hilft er bei Durchfall?

Die Polyphenole des Granatapfels können die Darmflora positiv beeinflussen, indem sie das Wachstum nützlicher Bakterien fördern. Zuverlässig gegen Durchfall hilft der Granatapfel jedoch nicht. Manche Menschen empfinden die Säure in dieser Situation sogar als reizend. Bei Verstopfung können die enthaltenen Ballaststoffe hingegen unterstützend wirken.

10. Ist Granatapfel in der Schwangerschaft gesund?

In üblichen Mengen ist er in der Schwangerschaft gut geeignet und liefert wertvolle Antioxidantien, Folsäure und Vitamin C. Bei Extrakten oder Kapseln ist allerdings Vorsicht geboten, da diese konzentrierten Formen nicht ausreichend untersucht sind und nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden sollten.

11. Was passt besonders gut zu Granatäpfeln?

Granatapfel lässt sich vielseitig kombinieren. Besonders harmonisch wirkt er in Salaten mit Blattgemüse, zusammen mit Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen, sowie in Kombination mit (Soja-)Joghurt, (Soja-)Skyr oder Topfen. Auch mit Nüssen, Saaten, Ofengemüse oder Getreide wie Couscous fügt er sich geschmacklich hervorragend ein und sorgt für Frische und Säure.

Rezept: Salat mit Granatapfelkernen

Zutaten:

  • 1 rote Zwiebel
  • ​1 Avocado
  • 1 halbe Salatgurke
  • 2 rote Rüben (vorgekocht)
  • Fetakäse
  • 1 Friséesalat
  • 250g Spinatblätter
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Granatapfel
  • Olivenöl
  • Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • optional: Leinsamen und Sesamsamen

Zubereitung:

  1. Rote Zwiebel und Avocado schälen, halbieren und in Streifen schneiden.
  2. Salatgurke gut waschen, schälen (optional) und in halbe Scheiben schneiden.
  3. Die bereits vorgekochten roten Rüben in kleine Scheiben schneiden.
  4. Fetakäse würfeln.
  5. Den Strunk vom Friséesalat entfernen, die Blätter waschen und grob in Stücke schneiden.
  6. Spinatblätter gut waschen.
  7. Walnüsse grob hacken.
  8. Die Granatapfelkerne wie in der Anleitung unten beschrieben auslösen.
  9. Alles in eine Salatschüssel geben und nach Belieben mit Olivenöl, Apfelessig und einer Prise Salz anmachen.

Optional: Als Topping können Leinsamen und Sesamsamen über den Salat gestreut werden. Erwachsene sollten maximal zwei Esslöffel Leinsamen pro Tag verzehren. Die Sesamsamen zuvor in einer Pfanne anrösten.


Anleitung: Granatapfelkerne auslösen

  1. Den Granatapfel unter Wasser aufbrechen (so vermeiden Sie rote Granatapfelspritzer auf Ihrer Kleidung.)
  2. Aus den einzelnen Granatapfelteilen die Kerne unter Wasser auslösen.
  3. Die oben schwimmende Granatapfelschale mit einem Löffel abschöpfen.
  4. Anschließend das Wasser mit den Kernen absieben.
  5. Die Granatapfelkerne befinden sich jetzt alle ohne Wasser und ohne Fruchtschale im Sieb.
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