Die indische Heilkunde Ayurveda hat sich in vielen Bereichen etabliert, etwa bei der ayurvedischen Zahnreinigung. Auch für Frauen in den Wechseljahren mit seinen Beschwerden kann Ayurveda eine wichtige Unterstützung sein. Ayurveda möchte dabei nicht belehren. Wer offen ist für neue Spiritualität, der kann womöglich auch der ayurvedischen Philosophie etwas abgewinnen.

Diese sagt: Jede Frau ist einzigartig (genau wie der weibliche Zyklus) und wird ihren eigenen Weg für diese wichtige Lebensphase, den Wechsel, finden. Themen wie Menstruation, Endometriose und Pickel stehen jetzt nicht mehr im Vordergrund. Stattdessen:

Wechseljahre-Beschwerden im Ayurveda

In den Wechseljahren geht es laut Ayurveda darum, sich körperlich und mental neu auszurichten. Die Wechseljahre sind demnach eine Zeit des Werdens, Vertrauens, Loslassens und der Selbstbestimmung. Die typischen Beschwerden während des Wechsels sind Teil dieses Prozesses. Sie haben ihren Ursprung jeweils in den drei Doshas, den dynamischen Prinzipien im Ayurveda. Und: Sie können Veränderungen im Körper auslösen.

Hitzewallungen

Das Dosha Pitta ist laut Ayurveda für Verdauung und Stoffwechsel zuständig. Es regt in den Wechseljahren einerseits die Verdauung an und erhöht die Libido. Andererseits kann es aber auch für Hitzewallungen oder Schweißausbrüche sorgen.

Haarausfall

Zu Haarausfall oder unreiner Haut kann es in den Wechseljahren laut Ayurveda kommen, wenn der Körper Hitze und Säure abgeben möchte. Geschuldet ist das dem Dosha Vata, das Bewegungsapparat und Nervensystem steuert. Es reagiert unter anderem auf mentale Belastungen wie Stress.

Gewichtszunahme

Für Gewebeaufbau, Immunität und den Feuchtigkeitshaushalt ist das Element Kapha verantwortlich. Zur Gewichtszunahme kommt es laut Ayurveda in den Wechseljahren, wenn die Verdauung langsamer wird und der Stoffwechsel träge.