Active Beauty
Serotonin steigern: 5 Tipps für den Winter

Gute Laune, bitte kommen!

Serotonin steigern: 5 Tipps für den Winter

Wer Serotonin hört, denkt an Glück und Lebensfreude. Zu Recht! Denn ist der Serotoninspiegel im Keller, leidet unser Wohlbefinden. Aber es gibt Wege, sich von schlechter Laune im Winter zu verabschieden.
Sie fühlen sich unzufrieden, antriebslos und müde? Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit? Damit sind Sie nicht alleine, denn der sogenannte Winterblues betrifft sehr viele Menschen. Die häufigste Ursache: ein niedriger Serotoninspiegel. Hormone sind eben oft Ursachen für Stimmungsschwankungen. Doch es gibt gute Nachrichten: Das Wohlfühlhormon Serotonin lässt sich mit ein paar Tricks ganz natürlich boosten. Her mit den Glücksgefühlen! Nebenbei lernen wir den Winter lieben …


Was ist Serotonin?

Serotonin zählt zu den wichtigsten Botenstoffen des menschlichen Körpers und hat zahlreiche Aufgaben. Das Hormon regelt etwa den Tag-Nacht-Rhythmus und steuert unsere Körpertemperatur und unseren Sexualtrieb. Auch mit der Verdauung, Blutgerinnung und Knochendichte ist Serotonin eng verbunden. Nicht zuletzt beeinflusst es eben auch maßgeblich unsere psychische Gesundheit. Der Botenstoff wird im Gehirn und im Darm gebildet und braucht dafür vor allem die Aminosäure Tryptophan. Ist zu wenig Serotonin vorhanden, kommt es zu einem Ungleichgewicht. Die Folge: Antriebslosigkeit, Müdigkeit, schlechte Laune.

Serotonin steigern: Zum Glück gibt‘s diese 5 Tipps

Runter vom Sofa

Was viele Studien belegen, wissen die meisten ohnehin: Bewegung erhellt unsere Stimmung. Ja klar, im Winter ist es nicht so einfach, sich von der Couch aufzuraffen. Doch es muss nicht gleich ein 5 Kilometer-Lauf sein, vielleicht legen Sie einfach öfter eine intensive Tanz-Session im Wohnzimmer ein? Denn das Wichtigste ist: Runter vom Sofa und schwitzen! Vor allem Ausdauertraining wie Laufen, Walking und Radfahren lässt den Serotoninspiegel in die Höhe schießen, aber auch schweißtreibende Übungen wie Yoga funktionieren bestens.


Gutes für den Darm

Glücksgefühle entstehen in der Küche! Denn: Unser Verdauungstrakt produziert bis zu 90 Prozent des körpereigenen Serotonins. Achten Sie darauf, Ihre Darmflora, das sogenannte Mikrobiom, zu verwöhnen – mit fermentierten Lebensmitteln, Probiotika, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukte. Damit Ihr Körper genug Serotonin produzieren kann, sollten Sie ihm ausreichend Baustoffe anbieten, die er zur Produktion benötigt. Die Serotonin-Vorstufe Tryptophan ist vor allem in Nüssen, Samen, Fisch, Eiern, Geflügel, Bananen, Bohnen und Hartkäse enthalten. Übrigens: Schokolade macht tatsächlich glücklich, denn dunkle Bitterschokolade ist ein hervorragender Tryptophan-Lieferant. Bitte in Maßen genießen.


Sonnenlicht

Ja, die angenehmen Sonnenstrahlen sind im Winter schwieriger zu erwischen, aber um die geht es im Grunde gar nicht. Zeit draußen bei hellem Tageslicht kurbelt die Serotoninproduktion an – egal, ob es dabei grau und kalt ist. Also nichts wie raus mit Ihnen! Tanken Sie so viel natürliches, helles Tageslicht wie möglich. Am besten regelmäßig morgens und/oder in der Mittagspause eine Runde um den Block drehen. Wer es untertags nicht hinaus schafft, dem kann eine Tageslichtlampe helfen.


Mikronährstoffe & Nahrungsergänzung

Häufig ist ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel für einen niedrigen Serotoninspiegel verantwortlich. Vitamin B6 etwa unterstützt die Umwandlung von Tryptophan zu Serotonin, auch Vitamin B3 und Folsäure unterstützen die Serotoninproduktion. Ein Magnesiummangel kann viele Konsequenzen haben, eine davon ist Niedergeschlagenheit und Müdigkeit. Auch Zink ist ein sehr wichtiges Mineral mit antidepressiver Wirkung, Vitamin D regelt den Fluss von Serotonin. Bei Unsicherheiten zu Supplementierung und Nahrungsergänzungsmitteln informieren Sie sich am besten bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.


Schöne Gedanken & Dankbarkeit

Unser Gehirn hat Probleme, den Unterschied zwischen Realem und Imaginärem zu erkennen. Das bedeutet: Ihr Gehirn produziert nicht nur Serotonin, wenn Sie etwas Schönes erleben, sondern auch, wenn Sie sich etwas Tolles vorstellen! Darum: Denken Sie so oft wie möglich an schöne Situationen aus der Vergangenheit oder malen Sie sich wundervolle Momente aus. Schöne Fotos anzuschauen gehört auch dazu! Auch Dankbarkeit kurbelt die Produktion von Serotonin an. Machen Sie sich regelmäßig bewusst, wofür Sie dankbar sind – das kann ein gutes Essen, eine liebe Nachricht oder eine Kuscheleinheit mit dem Haustier sein. Jeden einzelnen Tag gibt es so viele Dinge, für die wir dankbar sein können! Leichter fällt es manchen mit Journaling.